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Stören Stoppen Sabotieren – Ein Abend zu Antifa-Praxen

Sharepic für Stören Stoppen Sabotieren 29.01. 19 Uhr Median Rostock Antifaschistische Praxen rund um europaweiter Neonaziaufmärsche

1987 suizidierte sich Hitlers ehemaliger Stellvertreter Rudolf Heß in Berlin-Spandau. Im Folgejahr fand der erste ihn glorifizierende Neonaziaufmarsch im bayrischen
Wunsiedel statt. Daraufhin gründete sich die antifaschistische Kampagne „NS-Verherrlichung Stoppen“.

Um 2019 wurde diese Kampagne im Zuge des „Tag der Ehre“ in Budapest reaktiviert.
Damals wie heute gehören etliche deutsche Neonazis zu den Teilnehmenden und tragen zu dessen Bestehen bei. Mit Genoss:innen aus Österreich, Ungarn und Bulgarien wurde sich in den letzten Jahren zunehmend vernetzt und zusammengeschlossen, um dem gemeinsam etwas entgegenzusetzen.

Antifaschismus lässt sich
nicht verbieten!

Vermeintliche Angriffe im vorletzten Jahr hatten in Deutschland massive Repression zur Folge.
Erfolge, wie das erstmalige Verbannen des Neonazi-Gedenkens aus der Budaer Burg, wurden dadurch kaum wahrgenommen.
Dabei zeigt sich das, was andernorts und zu unterschiedlichen Zeiten bereits sichtbar wurde und wird: Antifa wirkt!
Im Februar 2026 werden erneut hunderte Neonazis in Budapest erwartet. Dass die ungarische Regierung antifaschistische Gruppen auf Terrorlisten setzt, hält uns nicht davon ab ebenfalls zu kommen.

Ein Abend zu den Themen:

  • Geschichte der Kampagne „NS-Verherrlichung Stoppen“
  • Vergegenwärtigung einzelner, erfolgreicher Antifa-Kampagnen
  • zum „Tag der Ehre“ mobilisierenden Neonazi-Strukturen aus Deutschland
  • Ideologische Einordnung und Wandel des neonazistischen Gedenkens rund um den „Tag der Ehre“
  • Lage einiger Genoss:innen in Haft

NS-Verhertlichung Stoppen!