Nachbarschaftsversammlungen, Frauenräte und ökologische Kommunen: Das revolutionäre Projekt in Rojava hat sich einer neuen Gesellschaft verschrieben und begonnen diese inmitten eines Bürgerkriegs aufzubauen.
All das ist nun in Gefahr!
Seit Wochen greifen islamistische Milizen unter der Führung der sogenannten syrischen die Selbstverwaltung in Rojava (West-Kurdistan) an. Die Lage ist bedrohlich und die Bilder die uns erreichen nur schwer zu ertragen. Kobanê, die Stadt deren Kämpfer*innen 2015 den IS zum Stehen brachten, wird erneut belagert und auch Hesekê und Qamişlo werden angegriffen.
Doch der Widerstand unserer kurdischen Genoss*innen hält an und nun scheint es zu einer Einigung zwischen der Übergangsregierung und den Demokratischen Kräften Syriens gekommen sein. Was das bedeutet und welche Folgen sich für die Revolution in Rojava ergeben ist aber fürs erste unklar.
Wir möchten diesen Fragen gemeinsam mit euch auf den Grund gehen.
Kommt am Donnerstag zum Vortrag mit Anja Flach. Los geht es um 18 Uhr im Median.
Der Awiro e.V. ist ein mit viel Idealismus entstandener Verein der Nachwendezeit und insbesondere mit dem Projekt „Median“ nach mehr als dreißigjährigem Dasein zu einem wichtigen kulturellen Freiraum für junge Menschen geworden.
Das OAT Rostock trifft sich seit mehreren Jahren jeden zweiten Freitag in seinen Räumlichkeiten. Also höchste Zeit, genauer zu klären, was es mit dem Awiro auf sich hat und wie du mitwirken kannst.
Diese und viele weitere Fragen versuchen wir diesen Freitag, dem 30.1., um 18 Uhr im Café Median zu klären 🙂
Kommt vorbei! Neue Leute sind wie immer herzlich willkommen!
Vortrag „Die Vorteile einer veganen Lebensweise für Klimaziele“
Immer wieder wird eine pflanzliche Ernährung als Beitrag zum Schutz unseres Planeten empfohlen. Doch welche Zusammenhänge gibt es da? Anhand von Fakten und Informationen sollen Überschneidungen, aber auch mögliche Interessenkonflikte zwischen ökologischem Klimaschutz und tierethischem Veganismus beleuchtet werden. Ein interaktives Quiz lädt zum Mitmachen ein. Im Anschluss folgt eine Kochshow, die zeigt, wie einfach und alltagstauglich pflanzliches Kochen sein kann.
Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch am 17.01. ab 18 Uhr.
1987 suizidierte sich Hitlers ehemaliger Stellvertreter Rudolf Heß in Berlin-Spandau. Im Folgejahr fand der erste ihn glorifizierende Neonaziaufmarsch im bayrischen Wunsiedel statt. Daraufhin gründete sich die antifaschistische Kampagne „NS-Verherrlichung Stoppen“.
Um 2019 wurde diese Kampagne im Zuge des „Tag der Ehre“ in Budapest reaktiviert. Damals wie heute gehören etliche deutsche Neonazis zu den Teilnehmenden und tragen zu dessen Bestehen bei. Mit Genoss:innen aus Österreich, Ungarn und Bulgarien wurde sich in den letzten Jahren zunehmend vernetzt und zusammengeschlossen, um dem gemeinsam etwas entgegenzusetzen.
Antifaschismus lässt sich nicht verbieten!
Vermeintliche Angriffe im vorletzten Jahr hatten in Deutschland massive Repression zur Folge. Erfolge, wie das erstmalige Verbannen des Neonazi-Gedenkens aus der Budaer Burg, wurden dadurch kaum wahrgenommen. Dabei zeigt sich das, was andernorts und zu unterschiedlichen Zeiten bereits sichtbar wurde und wird: Antifa wirkt! Im Februar 2026 werden erneut hunderte Neonazis in Budapest erwartet. Dass die ungarische Regierung antifaschistische Gruppen auf Terrorlisten setzt, hält uns nicht davon ab ebenfalls zu kommen.
Ein Abend zu den Themen:
Geschichte der Kampagne „NS-Verherrlichung Stoppen“
Während draußen der Schneesturm wütet, sorgen wir im Median für gemütliche Kino-Atmosphäre. Am Freitag öffnen wir ab 20 Uhr die Türen – und um 20:30 machen wir eine Graffiti-Zeitreise ins Jahr 2006.
Wir nehmen euch mit in die Welt von Graffiti, Nachtaktionen und urbanem Risiko. Wir zeigen internationale Vernetzung, illegale Spots und die Realität hinter Farbe, Adrenalin und Repression. Ohne Filter, ohne Erklärungen – dafür mit echtem Fokus auf Style, Hingabe und den inneren Drang, Spuren zu hinterlassen.
Dazu gibt’s den ganzen Abend leckere und warme Soli-Drinks, frisches Popcorn, Nachos und Salsa. 🥂🍿🎞️
Außerdem gibts am Tresen die Pure Chaos Beutel zu kaufen 🎆
🗓️ am 30.08.25 ab 14 Uhr Straßenfest draußen, laut und autofrei in der Niklotstr.!
Das Median ist wieder offen und das feiern wir nicht still und leise, sondern mit einem antifaschistischen Sommerfest auf der Straße. Gemeinsam mit Gruppen, Kollektiven und Menschen, die diese Stadt mit Herzblut gestalten und linke Freiräume verteidigen, leben wir solidarische Nachbarschaft.
Lasst uns an diesem Tag tanzen, diskutieren und vernetzen. Denn das Sommerfest steht auch im Zeichen des Kampfes gegen staatliche Repression.
Unsere Antwort auf Isolierung, rechte Hetze und zunehmende Kriminalisierung von Antifaschismus heißt: Solidarität. Für eine Zukunft, die uns allen gehört und für eine Straße, die kämpft!
Alle Einnahmen und Spenden gehen an Antirepressions- und linke Wohnprojekte in Rostock.
Ab 21 Uhr: Von und mit dem lokalen K.A.S.K. im Median (Niklotstr. 5/6)
ab 21 Uhr: Karaoke im Kiezladen (Niklotstr. 13)
Markt der Möglichkeiten:
Infostände:
antirassische Initiativen wie Rostock Hilft, den Sea Punks, Jugend Spricht uvm.
das Offene Antifa Treffen Rostock (OAT), Widersetzen MV und die Gewerkschaft FAU Rostock sind auch mit dabei und informieren euch uvm.
Solidarische/Alternative Wohnprojekte aus Rostock stellen sich vor (z.B. der NoBell e.V. und die Genossenschaft Solidarisches Wohnen Ost2500, das Bagehl)
Leseecke „Flüstern und Schreien“ + Rostock Nazifrei und Sequential Art
ein paar Monitore, Konsolen und Controller und los geht es – gegeneinander, miteinander zocken
Kunst:
Ein interaktiver Comic und Zeichenstand
Sieb- und Kunstdruck
Kinderfun:
Kinderschminken
Soli-Tattoo-Flasch:
im Kiezladen könnt ihr euch ab 14 Uhr kleine Motiven unter die Haut gehen lassen, alle Erlöse werden gespendet für Wohnprojekte und gegen Repression – FREE ALL ANTIFAS!
Essen:
Falafel Foodtruck
Vegan Grillangebot vor dem Median gegen Spende
Mitbring-Kuchenbasar vor dem Median
Trinken:
Neben dem üblichen Barangeboten im Stadtkind, Warmbad, Median gibt es ein Soli-Getränkestand vor der Niklotstr. 5 – Spenden gehen gegen Repression Wasser gibs immer gegen Spende im Median.
Toiletten:
Barrierefreie Klokabine in der Niklotstr.
Awareness:
Wir wollen ein schönes Sommerfest für alle ermöglichen und das geht nur wenn wir aufeinander achten. Es wird ein erkennbares Awareness-Team geben, sprecht gerne das Team oder die Menschen am Tresen im Median an. Wir haben ein offenes Ohr für euch.
Hinweise:
Nazis und Burschis werden niemals toleriert. Polizei und Zivis sind explizit von Sommerfest ausgeladen. Wer sich sexistisch, rassistisch oder sonstwie Menschenfeindlich verhält, hat das Fest zu verlassen. Nationalflaggen und Symbole bleiben zuhause. Achtet auf eure Hunde (Es gilt Hundeleinenpflicht in Innenräumen und -Höfen).
❤️ Awiro loves you 🖤
Mitwirkende:
Zusammen mit dem Kiezladen e.V., Warmbad, und dem Stadtkind, dem BDP-MV, der Konzicrew DKFTB, das JAZ und vielen helfenden Gruppen und Menschen stellen wir mit euren helfenden Händen am 30.08. das Straßenfest auf die Beine:
Islam und Muslime sind Zielscheiben für die Propaganda der äußersten Rechten. Doch die Haltung zum Muslimischen ist verwickelter, als es auf den ersten Blick scheint. Wenn Rechte über „Islamisierung“ sprechen,wirken positive Islambilder der Nazi-Führung nach.
Auch die fixe Idee, die vermeintlich kolonisierten Deutschen von westlichen Einflüssen zu befreien, beeinflusst den Blick. Neue Rechte warnen nicht nur vor dem sogenannten „Großen Austausch“ durch Einwanderung aus muslimisch geprägten Ländern. Sie distanzieren sich auch vom „pauschalen Islamhaß“ (Götz Kubitschek) in der rechten Szene.
Ein Blick auf die Vordenker der Neuen Rechten und führende AfD-Politiker wie Björn Höcke zeigt, dass die Positionen vielschichtiger sind, als es gängige Begriffe wie Othering, antimuslimischer Rassismus oder Orientalismus ausdrücken.